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Prozesskostenrechnung und Prozessoptimierung im Krankenhaus. Eine Praxisanleitung in sieben Schritten
Im Zuge der Einführung des DRG-Systems wird die kostengünstige Leistungserbringung zum zentralen Aspekt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung lassen sich nicht nur die Kosten sachgerecht ermitteln, sondern werden gleichzeitig Ansätze für Kostenreduzierungen sichtbar. Der Autor stellt hier die Grundlagen der Prozesskostenrechnung dar und geht auf die Prozesskostenrechnung als Mittel des Qualitätsmanagements ein. Anschließend wird das Vorgehen bei der Prozessorientierung und Prozessoptimierung in sieben Schritten aufgezeigt und ein Ausblick auf das prozessoptimierte Krankenhaus im zukünftigen Gesundheitswesen und Wettbewerb gegeben. Ziel des Autors ist es, den Leser bei der Umsetzung der Projekte zur Prozessorientierung und -kostenrechnung so weit wie möglich zu begleiten, häufig auftretende Probleme beispielhaft darzustellen und Tipps für den Umgang mit diesen Problemen zu geben. Der Autor: Dipl.-Kaufmann Harald Kothe-Zimmermann, langjähriger Geschäftsführer von großen Krankenhäusern in Schleswig-Holstein. Zielgruppen: Ärztliche Direktoren, Chefärzte, Pflegedienstleitungen, Kaufmännische Leiter, Controller, Medizincontroller.
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60 Prozent der Deutschen über 65 Jahre wollen Telemedizin nutzen
BITKOM fordert: Altersgerechte Assistenzsysteme in Leistungskatalog der Krankenkassen aufnehmen

Nachricht vom: 03.05.2009

Quelle:http://www.bitkom.de/de/presse/8477_59050.aspx (BITKOM )

Berlin, 3. Mai 2009 - 59,8 Prozent aller Deutschen über 65 Jahre wollen Telemedizin nutzen, um länger in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können. Das hat eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands BITKOM ergeben. „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause werden gewünscht. Anwendungen wie Tele-Homecare und Tele-Monitoring müssen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So könnten z.B. Pflegebedürftige und chronisch Kranke von den altersgerechten Assistenzsystemen profitieren. „Wir appellieren an den gemeinsamen Bundesausschuss, jetzt die notwendigen Entscheidungen zu treffen.“ Der gemeinsame Bundesausschuss ist das oberste Beschlussgremium der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen.

In den kommenden Jahren wird die Zahl der Pflegebedürftigen und chronisch Kranken deutlich steigen – schon allein aus demografischen Gründen. Scheer: „Das Gesundheitssystem muss auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung eingestellt werden. Der Einsatz der Telemedizin als Alternative zur stationären Behandlung sollte daher noch aktiver gefördert werden.“ Dazu zählen zum Beispiel unterschiedliche Alarmsysteme, die ebenfalls auf hohes Interesse stoßen. 58 Prozent der Deutschen über 65 Jahre würden, wenn sie pflegebedürftig wären, Alarmsysteme wie Sturzsensoren, Herzfrequenz- oder Atemstillstandsmesser nutzen. Auf eine Erinnerungsfunktion für die Tabletteneinnahme würden 54 Prozent der über 65-Jährigen zugreifen.

Geräte der Ferndiagnose, sogenannte Tele-Monitoring-Systeme, möchten 53 Prozent der Menschen über 65 Jahren nutzen. Diese Technologien bieten sich zum Beispiel für die Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten an. Dabei senden Sensoren per Mobilfunk oder Internet regelmäßig medizinische Daten wie Blutdruck, Puls, Gewicht oder ein EKG an ein telemedizinisches Zentrum, ein Krankenhaus oder einen Arzt. Treten kritische Werte auf, werden die Mediziner frühzeitig informiert und können entsprechend handeln. Dadurch steigt die Sicherheit der Patienten. Sie werden rundum betreut, obwohl sie nicht stationär behandelt werden. Die Lebensqualität der Pflegebedürftigen steigt. Auch das Gesundheitssystem kann davon profitieren, denn durch diese neuen Formen der technologisch unterstützten Betreuung lassen sich teure Krankenhauseinweisungen verringern oder vermeiden.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte die ARIS Umfrageforschung GmbH 1000 Deutsche ab 14 Jahren. Der Befragungszeitraum dauerte vom 3. bis 10. Februar 2009. In dieser Presseinformation sind nur die Daten für Deutsche über 65 Jahren aufgeführt.


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